Licht. Etwas Licht. Bald ist es dunkel. Die letzten Strahlen streifen die Erde. Wir befinden uns auf einer Anhöhe, schauen in die Ferne. Über langgezogene Hügel, über goldgelb schimmerndes Gras. Je tiefer die Sonne sinkt, desto wärmer leuchtet die Erde.

Dieses Bild spiegelt meine Idealvorstellung eines Artikels wieder. Die Idee, die vor einem Beitrag steht, ist wie eine Welt. Sie liegt vor mir, doch das Meiste liegt im Dunkeln. Das Licht streift einige Punkte, weit weg von der Vollständigkeit. Die Germanistik nennt diese Textgattung „Essay“. Ein Essay ist frei, ungebunden und persönlich. Ich möchte nicht behaupten, dass ich diese tiefgründigen Gedanken schon hatte, bevor ich die Domain „streif-licht.de“ bestellte. Suche dir einmal zum Spaß eine freie „Wunschdomain“! Du wirst merken, dass das gar nicht so einfach ist. Tatsächlich kam ich also eher durch planloses ausprobieren auf „streif-licht“. Erst mit der Zeit entwickelte sich dann diese Idee vom Symbol des Streiflichts, die mir bis heute sehr gefällt. Nun wisst ihr, wie streif-licht.de zu seinem Namen kam. Im Bild seht ihr einen Ausblick über die schöne Rhön-Landschaft kurz vor Sonnenuntergang.IMG 3775 in Wie [streif | licht] zu seinem Namen kam …