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Fotomarathon Stuttgart

Am 22. November fand in Stuttgart ein Fotomarathon statt. Nicht dabei gewesen? Keine Sorge, war auch nur eine private Aktion. Fünf Hobby-Fotografen, die schwer bewaffnet die Stuttgarter Innenstadt unsicher machten. Vielleicht auch für Dich und Deine Freunde einen Versuch wert…

Die Idee war simpel: Jeder überlegt sich spontan zwei Themen, die fotografiert werden sollen. In unserem Fall waren das zum Beispiel “Unterm Rad”, “Alles fließt”, “Blaue Stunde” und einige mehr. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Anschließend geht’s in Teams zu zweit los auf Fotojagd. Mein Teampartner und ich waren uns schnell einig, wohin wir wollen: Hauptbahnhof, Stadtbibliothek und das Einkaufszentrum Milano waren unsere Ziele. Nun ist der Fotografenblick gefragt. Die Teilnehmer versuchen, zu jedem Thema ein passendes Motiv zu finden. Gar nicht so leicht. Praktisch haben wir irgendwann nur noch fotografiert und danach überlegt, welches Thema man da reininterpretieren könnte. Hauptsache, es macht Spaß 😉 .

Wieder daheim haben wir uns die Ergebnisse in gemütlicher Runde bei einem Gläschen Wein angeschaut. Herausgekommen sind einige echt geniale Fotos. Hier ein paar meiner Versuche:

D71 9594 in

“Blaue Stunde”

D71 9516 in

“Unterm Rad”

D71 9488 in

“Schloss”

(Das letzte Bild “Schloss” entstand ohne Themenvorgabe)

 

Displayschutz für D7100

Eine neue DSLR hat mich vor folgende Frage gestellt: Wie kann ich mein Display am besten schützen? Während Vorgängermodelle der D7100 stets mit einer Kunststoffabdeckung für’s Display ausgestattet waren, spart sich Nikon diese nun. Laut ihnen ist das Display besonders widerstandsfähig, weshalb auf den Schutz verzichtet werden kann. Ein gutes Bauchgefühl habe ich dabei allerdings nicht. Als Alternativen waren mir die Schutzfolien bekannt, die ich bei meinen früheren Kameras bereits verwendet habe. Per Zufall bin ich dann über den “GGS Larmor Glas Displayschutz” (ca. 17€) gestolpert, der neben einer überzeugenden Beschreibung auch recht gut bewertet wird. Echtes Glas hat natürlich große Vorteile, vor allem ist es deutlich robuster als eine Folie. Ob sich der Aufpreis von einer Folie zu diesem Glas lohnt? Ich habe ich den Versuch gewagt…

D71 0910 in Angekommen ist der Displayschutz in einer sehr hochwertig wirkenden Verpackung. In der Verpackung waren neben dem eigentlichen Displayschutz noch ein Schutz für das kleine obere Display und ein Reinigungstuch, um das Display auch schön sauber zu bekommen. Die Anleitung ist leider sehr spärlich, hier fand ich eine hilfreiche Amazon-Bewertung, die im Prinzip die Anleitung ersetzt. Hier die Anleitung in leicht abgewandelter Form:

  1. Reinigung des Displays mit den beigelegten Utensilien.
  2. Display einschalten, damit die Positionierung besser gelingt.
  3. Glas richtig herum halten. Im schwarzen Rahmen steht weiß “Larmor”. Diese sollte richtig herum lesbar sein.
  4. Beide Schutzfolien abziehen. Die obere Schutzfolie macht die Positionierung nur schwieriger.
  5. Das Glas am oberen Rand exakt ausrichten und vorsichitg nach unten Fallen lassen. Eine Korrektur ist schwierig (aus eigener Erfahrung…).
  6. Wenn das Display richtig liegt, mit dem Finger auf die Mitte drücken. Es wirkt dann, als ob der “Kleb” sich in alle Richtungen ausbreitet.

Tatsächlich wird das Display nicht aufgeklebt, es haftet durch Adhäsion. Was auch immer das heißen mag. Ich sehe nur, dass das Glas ohne Lufteinschlüsse perfekt über dem Display liegt. Ich bin nun sehr zufrieden mit dieser Lösung. Dieses Echtglas wirkt deutlich wertiger als eine Plastikfolie. Das Bild sieht genauso gut aus wie zuvor. Leider spiegelt das Glas etwas mehr, obwohl es eigentlich “antireflektierend” sein soll. Wer sich für den Displayschutz interessiert, findet hier weitere Informationen. Kennt ihr andere oder sogar bessere Lösungen, wie Displays optimal geschützt werden können? Über Kommentare würde ich mich sehr freuen!

System Spiegellos

Spiegellose Systemkameras sind stark im Kommen. Jede relevante Kamera-Schmiede hat bereits entsprechende Modelle im Programm.

Sie vereinen die Bildqualität und Flexiblilität von Spiegelreflexkamera’s mit dem handlichen Format der Kompaktklasse. Wechselobjektive für die Systemkameras gibt es immer mehr, oft können auch über einen Adapter die Objektive der “Großen” verwendet werden. APS-C-Sensoren garantieren für eine super Bildqualität. Soweit alles wunderbar.
Ein großer Unterschied zu den Spiegelreflexkamera’s ist – wer hätt’s gedacht – der Spiegel. Der Blick über die Spiegel und durchs Objektiv ermöglichen beste Kontrolle über unser Motiv. Eine Möglichkeit, den Blick durch’s Objektiv auch ohne Spiegel zu ermöglichen, ist ein digitaler Sucher. Also ein Mini-Bildschirm im Sucher. Auch wenn diese Technik teilweise wohl ganz gut funktioniert, bin ich trotzdem etwas skeptisch gegenüber digitalen Suchern. Die neue Fujifilm X-M1 hat gar keinen Sucher (aus Preisgründen), dafür ein großes, schwenkbares Display.
Ganz nebenbei: Irgendwie kommt es mir vor, als ob die “Marktherrscher” Canon und Nikon bei den Spiegellosen von anderen Firmen wie Sony oder Fujifilm knallhart überholt wurden. Ist aber nur ein subjektiver Eindruck.

X-M1 Silver Front Left XC16-50mm in

Die neue Fujifilm X-M1 (680€)

Meiner Meinung nach haben die spiegellosen Systemkamera’s das Potenzial, den klassischen DSLR’s ernsthaft Konkurrenz zu machen. Ich bin gespannt, was in Zukunft noch auf uns zukommt in dieser Sparte.

Bezüglich Zukunft: Nachdem die Bell Laboratories eine Kamera ohne Linsen gebracht haben, kann es höchstens noch ein halbes Jahrhundert dauern, bis der Artikel “System Linsenlos” auf streif-licht.de erscheint :).

Lightroom 5 Beta veröffentlicht

Gefühlt ist Lightroom 4 noch gar nicht lange auf dem Markt, schon kommt der Nachfolger Lightroom 5. Lohnt sich der Umstieg von Lightroom 4?
Große Neuerungen gibt es in den Modulen “Bearbeiten”, “Buch” und “Diashow”. Bei den Leistungsanforderungen sowie dem Bearbeitungsprozess bleibt es beim Alten. ADOBE-ANNOUNCES-LIGHTROOM-5-BETA in

Im “Bearbeiten”-Modul wurde die Bereichsreparatur überarbeitet. So kann man nun die Form des Pinsels selbst wählen, was vor allem bei unregelmäßigen Formen von Vorteil ist. Außerdem sind jetzt ovale Farbverläufe möglich. Sogenanne “Smart-Previews” ermöglichen eine Bearbeitung von Bildern, auch wenn die Original-Dateien nicht verfügbar sind.
Frei gestaltbare Layoutvorlagen sind die wesentliche Neuerung im “Buch”-Modul. Ansonsten gibt es noch einige kleineren Änderungen im Bereich der Gestaltung.
Ganz neu programmiert wurde das “Diashow”-Modul. Neben einer schnelleren Verarbeitung können nun auch Videos eingefügt werden.

Unterm Strich gibt es keine gewaltigen Neuerungen. Als Lightroom 4-Nutzer bekommt man durch einen Umstieg keine schöneren Bilder. Und das ist doch eigentlich unser größtes Ziel. Wer noch Lightroom 3 nutzt, kann Lightroom 4 nun für 70-80€ bekommen, was dem ursprünglichen “Schüler-Preis” entspricht.

Unter labs.adobe.com kann man sich die Beta-Version von Lightroom 5 herunterladen, um sich selbst ein Bild von davon zu machen.

Abschied von der alten S-Bahn

IMG 2475 in Unsere “gute alte” S-Bahn wird in Stuttgart bald Geschichte sein. Die Ära der Baureihe ET 420 geht nach über 40 Jahren Einsatz dem Ende zu. Sie war über lange Zeit der Inbegriff der S-Bahn. Jeden Tag gehörte sie zum täglichen Bild tausender Pendler, zu denen auch ich gehöre.
Ihre Geschichte geht auf die Olympiade 1972 in München zurück. Zur perfekten Repräsentation vor der Welt gehörte unter anderem eine moderne Infrastruktur. So wurde München als erste deutsche Stadt mit einem S-Bahn-Netz ausgestattet. Passend dazu wurden hochmoderne Triebzüge entwickelt, die Baureihe ET 420 entstand. In der folgenden Zeit stellten diese ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Noch bis 1997 wurden neue Züge gebaut. Jetzt wird sie neuen Triebzügen der Baureihe 430 weichen.
Wird jetzt alles besser? Sicherlich nicht. Klar, ein klimatisierer Innenraum ist schon was schönes. Aber die bequemen Sitze oder die angenehmen Ansagen der nächsten Station werden sicher fehlen.
Fehlen wird mir der Zug auch als Fotomotiv. Ihre einzigartige Gestaltung wirkt fotogen und ästethisch. Die gezeigten Bilder sind zwar größtenteils schon einige Jahre alt, aber trotz der teilweise üblen Bildqualität wollte ich sie euch nicht vorenthalten.
Und wer noch einige schöne “Abschiedsbilder” schießen möche, der sollte sich nun auf die Socken machen! 🙂

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