Category: Computer

Lightroom 5 Beta veröffentlicht

Gefühlt ist Lightroom 4 noch gar nicht lange auf dem Markt, schon kommt der Nachfolger Lightroom 5. Lohnt sich der Umstieg von Lightroom 4?
Große Neuerungen gibt es in den Modulen “Bearbeiten”, “Buch” und “Diashow”. Bei den Leistungsanforderungen sowie dem Bearbeitungsprozess bleibt es beim Alten. ADOBE-ANNOUNCES-LIGHTROOM-5-BETA in

Im “Bearbeiten”-Modul wurde die Bereichsreparatur überarbeitet. So kann man nun die Form des Pinsels selbst wählen, was vor allem bei unregelmäßigen Formen von Vorteil ist. Außerdem sind jetzt ovale Farbverläufe möglich. Sogenanne “Smart-Previews” ermöglichen eine Bearbeitung von Bildern, auch wenn die Original-Dateien nicht verfügbar sind.
Frei gestaltbare Layoutvorlagen sind die wesentliche Neuerung im “Buch”-Modul. Ansonsten gibt es noch einige kleineren Änderungen im Bereich der Gestaltung.
Ganz neu programmiert wurde das “Diashow”-Modul. Neben einer schnelleren Verarbeitung können nun auch Videos eingefügt werden.

Unterm Strich gibt es keine gewaltigen Neuerungen. Als Lightroom 4-Nutzer bekommt man durch einen Umstieg keine schöneren Bilder. Und das ist doch eigentlich unser größtes Ziel. Wer noch Lightroom 3 nutzt, kann Lightroom 4 nun für 70-80€ bekommen, was dem ursprünglichen “Schüler-Preis” entspricht.

Unter labs.adobe.com kann man sich die Beta-Version von Lightroom 5 herunterladen, um sich selbst ein Bild von davon zu machen.

On the road to mastery…

On the road to mastery. Dieses Satz stammt aus einem der besten E-Books über Fotografie. Darin geht nicht um gute oder schlechte Kameras, sondern um die eigenen künstlerischen Fähigkeiten. Das, was einen Meister der Fotografie ausmacht. Mittlerweile gibt es zwei “Bände” dieses E-Books, beide könnt ihr unten kostenlos und völlig legal herunterladen. Die Texte stammen von unterschiedlichen Autoren, die allesamt Profifotografen sind. Die Themen sind sehr vielfältig und interessant. Und meiner Meinung nach auf einem Niveau, das man eigentlich nur in richtig guten Fotobüchern findet. Schaut’s euch einfach mal an, vielleicht inspiriert euch ja der ein oder andere Artikel.

Cav1 in     Cav2 in
Zum Download:
Rechtsklick auf das entsprechende Buch machen und “Ziel speichern unter…” auswählen.

Nik Collection umsonst?!

Vor einiger Zeit konnte man sich beim CHIP-Adventskalender die Software “Color Efex Pro 3” kostenlos herunterladen. Eigentlich toll, aber leider war es eine Spezialversion mit stark reduziertem Funktionsumfang. Und ich musste mich registrieren. Trotzdem eine gute Software. Allgemein gelten die Plug-Ins der Firma Nik für Photoshop, Lightroom und Aperture als die Besten ihrer Art. Das hatte auch seinen Preis: ca. 100$ kostete ein einzelnes Plug-In und die ganze “Collection” bestehend aus sechs Plug-Ins 500$. Hier diese im Überblick:

  • HDR Efex Pro 2: Erstellung von Bildern mit hohem Tonwertumfang (High Dynamic Range)
  • Color Efex Pro 4: Große Auswahl an fotografischen/kreativen Filtern
  • Silver Efex Pro 2: Erstellung von genialen Schwarz-Weiß-Bildern
  • Viveza 2: Selektive Farb-/Tonwertanpassung
  • Sharpener 2 Pro: Macht Bilder schärfer und detailreicher
  • Dfine 2: Reduziert das Rauschen von Bildern

Nik Collection in Nun hat Google die Firma Nik übernommen. Scheinbar war Google vor allem auf die Bildbearbeitungssoftware “Snapspeed” aus, die nun in der Google+ App ihren Dienst tut. Aber was wird aus den Plug-Ins? Vor einigen Tagen erreichte mich eine E-Mail von Google: Als “langzeitiger Kunde” 🙂 von Nik dürfe ich mir die aktuelle Nik Collection kostenlos herunterladen. Soll wohl ein Witz sein! Die Installation hat geklappt und die Programme funktionieren alle. Da hab ich mir mal von Chip eine alte Billigversion von Color Efex heruntergeladen, mich registriert (zwangsweise) und jetzt denkt Google, ich wäre bezugsberechtigter Kunde für die Nik Collection. Unglaublich! Aber auch alle anderen profitieren von diesem Wechsel, denn jetzt gibt es das komplette Paket für 150$ statt für 500$. Laut Google soll die Software dadurch einem größeren Kundenkreis zugänglich werden. Der Gedanke liegt nun nahe, dass dies das Ende der Nik Plug-Ins sein könnte, sozusgen ein Ausverkauf. Aber keine Sorge, laut Google geht es weiter:

“We definitely plan to continue developing and evolving the software. This is our first release and by bringing this under the Google brand, we hope to show our commitment not only to Nik users, but to the photography community at large.” (Josh Haftel, Product Manager at Google) Quelle

So ist die Nik Collection zwar nur für manche umsonst, aber für jeden erschwinglich. Hoffen wir, dass Google diese Software nicht vermurkst, sondern in Ehren hält.

Monitorkalibrierung mit Spyder4Pro

Schon lange Zeit arbeite ich am PC mit zwei Bildschirmen (17″/19″), die sich dummerweise stark unterscheiden hinsichtlich der Farbwiedergabe. Wenn man nun ein Bild bearbeiten will, kann man sich entscheiden, auf welchem Monitor das Bild bearbeitet wird. Aber welches ist richtig? Da die Monitore an sich nicht schlecht sind, entschied ich mir, das Paket Spyder4Pro von datacolor zu kaufen. Damit ist die Profilierung und Kalibrierung von mehreren Bildschirmen möglich.
Im Prinzip werden viele unterschiedliche Farben angezeigt, die vom Spyder4Pro “gemessen” werden. Diese Messdaten werden mit den Soll-Werten der Software verglichen und schließlich durch ein erstelltes Profil am Bildschirm angewandt. Außerdem wird die Helligkeit des Bildschirms an das Umgebungslicht angepasst. Die Menüführung des Programms ist sehr einfach, es wird keinerlei Vorwissen vorausgesetzt.
Leider war das erste Ergebnis anfangs sehr ernüchternd. Zwar zeigten beide Monitore die exakt gleichen Farben an, aber beide viel zu warm. Nach einer zweiten Kalibration bei besserem Licht sah das Bild wieder gewohnt aus. Die Möglichkeit, das “kalibrierte” Profil zu deaktivieren, zeigt tatsächlich große Unterschiede bei der Farbdarstellung. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät, nur der Preis dürfte noch etwas niedriger sein. Immerhin weiß ich nun, dass ich meine Bilder “richtig” sehe und dadurch auch “richtig” bearbeiten kann. Falls man das so sagen darf.

GLOBELL-Monitor-Fernseher-Zubehoer-DataColor-Spyder4Pro-7060026 in

Mein Raspberry Pi

Nach gefühlten tausend Artikeln über den Raspberry Pi möchte ich nun auch meinen Senf dazu abgeben. Auch wenn dieser Rechenzwerg wenig mit Fotografie zu tun hat, dürfte er trotzdem so manchen technikbegeisterten Leser interessieren.
Was ist überhaupt ein Raspberry Pi? Die Hersteller beschreiben ihn so (übersetzt):

Der Raspberry Pi ist ein Computer im Scheckkartenformat, der an Ihren Fernseher und eine Tastatur angeschlossen wird. Er ist ein leistungsfähiger kleiner PC, der für viele der Dinge, die Ihr Desktop-PC kann, wie Tabellenkalkulation, Textverarbeitung und Spiele, genutzt werden kann. Er gibt auch High-Definition-Videos wieder. Wir wollen, dass es von Kindern auf der ganzen Welt verwendet wird, um die Programmierung zu lernen.

Thumbnail-6367-300x196 in Bereits vor der Veröffentlichung beobachtete ich gespannt die Entwicklung des Projekts. Später bestellte dann ein Freund mehrere Raspberry’s, einen davon für mich. Nach elf(!) Wochen kam dann die fast schon verloren geglaubte Lieferung an. Schön verpackt in einer rosa Box. Die benötigte Speicherkarte für’s Betriebssystem darf nicht vergessen werden. Bei mir hat sich eine 16-GB Class 10-Karte von SanDisk bestens bewährt. Außerdem braucht man auch noch ein Handy-Netzteil als Stromversorgung. Dabei sollte man darauf achten, dass dieses mindestens 700 mA Strom zur Verfügung stellt. Ich verwende ein iPod/iPhone-Ladegerät mit 1A.

Als Betriebssystem stehen mehrere Linux-basierte Systeme zur Wahl, zunächst installierte ich das für Anfänger empfohlene “Raspbian”. Funktionierte prinzipiell ganz gut, allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit der Tastatur. Entweder fehlten Buchstaben , oder sie wurden endlos wiederholt. Das sah dann ungefähr so aus: stttttteiffffff-lccccht (für “streif-licht”). Oder noch schlimmer. Aus anderen Berichten war mir sofort klar, dass die Tastatur unterversorgt wird. Doch auch ein USB-Hub mit eigener Stromversorgung half nichts. Vielleicht liegt’s auch einfach am Betriebssystem, dachte ich. Also: Neues Image auf die SD-Karte übertragen, diesmal Arch Linux. Half auch nichts. Aus Neugier testete ich auch noch kurz Android, aber die Maus-Unterstützung ist schrecklich. Trotzdem lustig, Android mit Maus/Tastatur und einem größeren Bildschirm zu sehen. Letztendlich entschied ich mich für das Debian-basierte “Raspbian”, das Tastatur-Problem erledigte sich ganz einfach durch ein stromsparendes Modell.

Thumbnail-6383-300x225 in Doch welche Software läuft eigentlich auf dem Raspberry? Den Anfang machte LibreOffice, der bekannte OpenOffice-Ableger, das schneller lief als gedacht. Der VLC-Mediaplayer funktioniert auch gut, solange keine anderen Programme laufen. Bei den Spielen hat’s dann aber aufgehört. Nachdem schon ein einfaches 2D-Spiel den Raspberry überlastete, machte ich keine weiteren Versuche in diese Richtung. Auch die Java-Entwicklungsumgebung Netbeans brauchte für alles gefühlt Stunden. Immerhin konnte ich mit der Linux-Version von Google Chrome recht schnell im Internet surfen. Zusammengefasst kann man mit dem Raspberry viel machen, doch man kommt schnell an die Leistungsgrenze.

Jetzt fragt sich nur noch, für was man dieses Ding sinnvoll einsetzen kann. Als Webserver, Druckserver, Fileserver oder “Immer-Dabei-PC”? Solange ich darauf keine Antwort weiß, ist es einfach mein neues Spielzeug 🙂 .

Hier noch eine schematische Darstellung, die ich auf der sehr empfehlenswerten Website der Entwickler des Raspberry Pi’s fand. Vorbeischauen lohnt sich!

RaspiModelB in

 

© 2017 [streif | licht]

Theme by Anders NorenUp ↑